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„AOK Ident“-App: Sicherer Zugang zu digitalen Gesundheitsdiensten für AOK-Versicherte

Frau sitzt auf dem Bett und schaut in ihr Smartphone

Mithilfe der „AOK Ident“-App und deiner GesundheitsID meldest du dich unkompliziert in der elektronischen Patientenakte (ePA) an – und seit Herbst 2026 auch im Onlineportal und der App „Meine AOK“. Damit wird die „AOK Ident“-App zum zentralen Sicherheitsschlüssel zu deinen digitalen AOK-Anwendungen.

Was ist die „AOK Ident“-App?

Die „AOK Ident“-App ist für AOK-Versicherte die digitale Identifikations-App im Gesundheitswesen. Mit ihr erstellst und verwaltest du deine persönliche GesundheitsID – deine digitale Identität, mit der du dich bei Gesundheitsanwendungen wie „Meine AOK“ oder der elektronischen Patientenakte (ePA – in der App „AOK Mein Leben“) ausweist.

Vereinfacht gesagt: Die GesundheitsID ist dein digitaler Ausweis. Und die „AOK Ident“-App ist die Anwendung, in der sich dieser Ausweis befindet und mit der du ihn nutzt. Dafür benötigst du ein Smartphone.

Wie richte ich die „AOK Ident“-App ein?

Um zukünftig „Meine AOK“ zu nutzen, lädst du dir nach Aufforderung die „AOK Ident“-App im App Store oder Google Play Store herunter. Nach Öffnen der App wirst du durch den Registrierungsprozess geleitet. Dafür benötigst du deine elektronische Gesundheitskarte (eGK) und deine E-Mail-Adresse. Nach Abschluss der Registrierung wirst du zur Identitätsprüfung aufgefordert:

Was ändert sich: Die „AOK Ident“-App wird eigenständig

Bisher war die „AOK Ident“-App eng mit der „AOK Mein Leben“-App zur Verwaltung der ePA verknüpft. Das ändert sich: Die Ident-App wird unabhängig. Du kannst dich mithilfe der „AOK Ident“-App dann auch in „Meine AOK“ registrieren bzw. anmelden.

Wichtig zu wissen: Wenn du dich zukünftig in die „Meine AOK“-App einloggst, wird im Hintergrund über die „AOK Ident“-App deine Zugangsberechtigung geprüft. Bei der Anmeldung im Web unter meine.aok.de wirst du aufgefordert, einen QR-Code zu scannen und darüber dann in die „AOK Ident“-App zur Zugangsprüfung geleitet. Die „AOK Ident“-App wird damit zum zentralen Zugangsschlüssel für deine digitalen AOK-Anwendungen. Auf modernen Smartphones kannst du die App zusätzlich per Face-ID oder Fingerabdruck schnell und bequem freigeben. Voraussetzung dafür ist, dass die biometrischen Daten auf deinem Smartphone erfasst und aktiviert sind.

Welchen Vorteil bietet die „AOK Ident“-App?

Mit nur einer App verwaltest du deinen Zugang zu mehreren Gesundheitsdiensten – statt dir verschiedene Zugangsdaten merken zu müssen. Über deine persönliche GesundheitsID, die in der „AOK Ident“-App hinterlegt ist, erschließt du dir zukünftig den Zugang zu weiteren digitalen Anwendungen im Gesundheitswesen. In Zukunft wirst du die GesundheitsID außerdem als Alternative zur elektronischen Gesundheitskarte als Versicherungsnachweis nutzen können, zum Beispiel in deiner Arztpraxis.

Wie erstelle und nutze ich die GesundheitsID?

Deine GesundheitsID erstellst und verwaltest du direkt in der „AOK Ident“-App – nach der einmaligen Identifizierung (siehe Infokasten oben) ist sie sofort einsatzbereit. Die Nutzung ist selbstverständlich freiwillig, jedoch aus Sicherheitsgründen nötig, um „Meine AOK“ und die „AOK Mein Leben“-App zu nutzen.

Die „AOK Ident“-App selbst ist zusätzlich geschützt: Jede Nutzung der App muss freigegeben werden, zum Beispiel per Fingerabdruck, Face-ID oder Passwort. In bestimmten Abständen musst du deine Identität erneut bestätigen – mit den oben genannten Verfahren. Dank dieses Standards bleibt sichergestellt, dass nur du selbst deine GesundheitsID verwendest.

Wie sind meine Daten geschützt?

Die Sicherheit deiner Daten hat einen besonders hohen Stellenwert. Damit Unbefugte nicht auf deine sensiblen Daten zugreifen können, kommt die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung (kurz: 2FA) zum Einsatz. Das bedeutet: Statt dich nur mit einem Passwort anzumelden, brauchst du einen zweiten Nachweis, dass du wirklich du bist. Bei der „AOK Ident“-App sind das der Besitz deines Smartphones mit der eingerichteten App und die persönliche Freigabe – etwa per Fingerabdruck, Face-ID oder Passwort. Ein gestohlenes Passwort allein nützt Kriminellen also nichts.

Deine Daten werden in einem Rechenzentrum in Deutschland verschlüsselt gespeichert und nach europäischen Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

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